Zehn neue Ausbildungsplätze bei Intercontec

Hightech Steckerschmiede aus Niederwinkling setzt auf Eigeninitiative bei der Beschaffung von Fachkräften.

Die „Neuen“ bei INTERCONTEC. Von links: Ausbildungsbeauftragte und Assistentin der Geschäftsleitung Alexandra Wohlrab, Johanna Apfelbeck, Philipp Ehrl, Lisa Gruber, Julia Hundshammer, Matthias Jobst, Alina Konieczny, Christian Raster, Felix Schäfer, Stefan Schreiner, Stefan Siebert (Foto: INTERCONTEC ©)

Niederwinkling. Um den ständig steigenden Bedarf an Fachkräften decken zu können, setzt der Steckverbinder Hersteller Intercontec auf Eigeninitiative. Am 01. September konnte man am Standort Niederwinkling neun neue Auszubildende und erstmals einen Studierenden eines dualen Studienganges begrüßen.

Um den in allen Fachgebieten schon seit geraumer Zeit zu beobachtenden Fachkräftemangel entgegen zu wirken, holt sich die Intercontec seine zukünftigen Spezialisten als Auszubildende direkt von der Schulbank in ihr Unternehmen. Das sehr spezielle Produktportfolio erfordert einen hohen Grad an Spezialisierung in den einzelnen Berufen, denn gute und motivierte Technische Produktdesigner, Zerspanungsmechaniker, Mechatroniker, Industriekaufleute und Fachkräfte für Lagerlogistik sind kaum zu finden.

Die Karriereaussichten in dem 1996 von Wolfgang Pfeiffer gegründeten und seitdem kontinuierlich wachsenden Unternehmen sind groß und bisher konnten alle Auszubildende, soweit sie nicht auf weiterführende Schulen wechselten, übernommen werden. Das soll sich in Zukunft auch nicht ändern. Die Signale sind also auf weiteres Wachstum gestellt, getragen durch motivierte und gut ausgebildete Fachkräfte.

Erstmals übernimmt Intercontec auch die Partnerschaft für einen dualen Studiengang in der Fachrichtung Mechatronik. Dabei wird ein Jahr vor Studienbeginn und jeweils in den vorlesungsfreien Zeiten während des Studiums ein Betriebspraktikum durchgeführt. Ein vielversprechendes Ausbildungsmodell, wovon beide Seiten profitieren: Der Studierende, Stefan Siebert, erhält während seiner gesamten Studienzeit ein Gehalt ähnlich einer Ausbildungsvergütung und kann somit sein Studium weitestgehend finanzieren. Andererseits profitiert Intercontec von einer sehr frühen Bindung an das Unternehmen und der sehr intensiven, speziellen Qualifikation der zukünftigen Hochschulabsolventen.

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